Sehr geehrte Damen und Herren,
Die BGE hat einmal mehr ( oder in diesem Falle vielleicht besser "leider" )
Recht gehabt, mit dem "Bauchgefühl", dass uns signalisierte das im
Bereich "Sicherheit" (Teil der 3-Säulen Idee S.O.S) in Emmerich nicht
alles in guter Ordnung ist !
Heute berichtet die hiesige Presse bereits über die vom Landrat
veröffentlichten Zahlen zur Kriminalstatistik des Jahres 2011.
(Müssig ist es Ihnen mitzuteilen, dass die BGE die angeforderten
Zahlen bis zum heutigen Tag 14.oo noch immer NICHT erhalten hat)
Da wir die Zahlen nur für den Kreis Kleve und in der Zusammenfassung
kennen, wissen wir zwar immer noch nicht, ob es nun in Emmerich besser
oder schlechter als im Kreis bzw. im Land um die Kriminalitätszahlen
bestellt ist.
Wir wissen aber zumindest, dass sich die Kennzahlen leider in negativer Form
verändert haben.
9.3 % mehr Straftaten im Kreis Kleve im Vergleich mit den 2010 er Zahlen
sind schon "happig"
Noch "happiger" muten die Zahlen im Bereich "Taschendiebstähle" an, wo
mehr als eine Verdoppelung der Straftaten zu verzeichnen war.
Wer, wie der Landrat, sich trotz mehrfacher Bitten standhaft darum "herum-
drückt" Informationen an eine der wichtigen politischen Vereinigungen in
der Stadt Emmerich herauszugeben, hat beim "politischen Einmaleins eine
glatte 6 verdient".
Spielregeln im politischen Alltag sind auch von einem CDU Landrat einzuhalten !
Und eine der Spielregeln lautet, dass man den handelnden Parteien zur
Unterstützung Ihrer Arbeit Informationen nicht vorenthält.
Wenn dieser Fall dann doch eintritt, muß auch Herrn Spreen damit rechnen,
dass der "Argwohn" geweckt ist !
Für die BGE ein untrügliches Zeichen, daß man besser vor der anstehenden
Landtagswahl "unangenehme Nebenkriegsschauplätze" tunlichst meidet und
sich erst einmal "abduckt" .
Doch das sind nicht die Signale, die sich besorgte Bürger von Ihren Politikern
erwarten. Sicher ist aber, dass der mündige Bürger dieses Verhalten nicht
honorieren wird.
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DB - Reisechaos !!
Jetzt schlägts aber 13 !!
Gerade gestern hat die BGE im Rat versucht ,die Kolleginnen und Kollegen für
die sich andeutende "Bahnproblematik" im Bereich Personenverkehr zu
sensibilisieren (leider vergebens) und schon heute können wir lesen, dass es doch geplant ist,
den Regional-Express ab dem Jahre 2016 in Wesel enden zu lassen.
Man braucht nicht viel Phantasie, um sich auszumalen, wie mühsam dann trotz
eines angeblich im Stundentakt verkehrenden Anschlußzugs die Fahrten der
vielen Pendler, Schüler und Reisenden zukünftig werden.
Sinnvoll wäre eine Anbindung an z.B. Duisburg gewesen, um so wieder in
Kontakt mit den ICE Verbindungen zu kommen.
Wir sind keine "Hellseher" wenn wir deutlich längere und unkomfortablere
Reisezeiten vorhersagen.
Und wer dem Unternehmen DB dann immer noch glaubt, dass "Alles auf einem
guten Weg " ist, dem empfehlen wir in der ARD Mediathek oder unter www.Reportmainz.de
den Beitrag vom 27.3.2012 mit dem Titel " Die Bahn baut (ab)"
Hier wird eindrucksvoll an mehreren Beispielen geschildert, wie sehr die Bahn seit dem
Jahr 2000 ihr Streckennetz ausgedünnt und wieviele Fernverkehrsverbindungen gestrichen bzw.
wieviele Bahnhöfe gänzlich von Fernverkehrsverbindungen abgekoppelt wurden.
Zwei Beispiele (von 11o ) für Städte OHNE JEGLICHE Fernverkehrsverbindung: Chemnitz mit 240.000
Einwohnern und Trier mit 105.000 Einwohnern und der direkten Grenzlage zu Luxemburg.
Unser Zukunftsunernehmen DB katapultiert die BRD zielstrebig auf "Griechenland-Niveau"
Schwer vorstellbar, aber leider wahr !!
mfg
Gerd Bartels
Fraktionsvorsitzender
der BGE